Helgoland - Naturfotografie Rosengarten

09. März 2015

Letzte Woche war es soweit, ich besuchte mit meiner Frau für 4 Tage Helgoland. Die Anreise war etwas beschwerlicher als gewünscht. Mit einem Tag Verspätung ging es los, da der Sturm, der die Fähre stoppt, zum Glück ein wenig nachgelassen hatte. Dumm nur, dass man auf dem Schiff davon nicht viel spüren konnte und so wurden wir die 2 ½ Stunden dauernde Überfahrt ganz schön durchgeschaukelt. Ziemlich flau im Magen erreichten wird dann jedoch endlich die Insel und von da an hatten wir einen wirklich tollen Aufenthalt. Besonders die Kegelrobben standen bei mir als Programmpunkt ganz oben und so widmete ich die meiste meiner Fotozeit diesen gemütlich wirkenden Tieren. Doch auch der Lummenfelsen wurde mehrfach besucht. Insgesamt ist Helgoland eine Perle, die es wert ist besucht zu werden. Da man bei der Robbenfotografie in der Regel auf dem Boden liegend arbeitet, empfiehlt es sich wasserdichte Kleidung zu tragen, da der Boden am Meer nun mal doch meistens feucht ist. Auch sollte man auf seine Kamera-Objektiv-Kombination achtgeben und diese ebenfalls mit einem wasserdichten Überzug versehen. Denn nicht nur die Feuchtigkeit stellt ein Problem da. Auf Helgoland und der Düne ist es stets recht windig und so hat man gerade auf dem Boden liegend nicht selten das Gefühl, man wäre in einen Sandsturm geraten. Trotz dieser Maßnahmen muss man jeden Abend sein Equipment von Sand und Feuchtigkeit reinigen. Mein Stativ habe ich zu Hause dann erstmal komplett zerlegt und akribisch von Sand und Salzwasserresten befreit. Ein Vorgang, der mal eben 2 Stunden in Anspruch genommen hat.

So nun genug der Wort, es folgen Fotos!



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