Erfahrungsbericht F-Stop Satori EXP - Naturfotografie Rosengarten

24. Mai 2014

Heute gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht zu einem Fotorucksack, im Speziellen geht es um den F-Stop Satori EXP. Ich hatte 2 Jahre lang den Lowepro Pro Trekker 400 AW, dieser ist von der Aufteilung und seinen Verstaumöglichkeiten ein klasse Fotorucksack, doch mir persönlich lag er einfach nicht gut auf dem Rücken. Meine Schultern musste zuviel Last übernehmen und so merkte ich doch immer recht schnell meinen Nacken. Da ich zudem in letzter Zeit immer häufiger mit dem Rad zu meinen Fotospots gefahren bin, wurde der Wunsch nach einem komfortableren Rucksack schnell immer größer.

Also schaute ich mich nach einem anderen Rucksack um und bin durch Radomir Jakubowski, auf den F-Stop Satori EXP gestossen. Ich bestellte ihn kurzerhand bei einem deutschen Händler und hatte ihn bereits wenige Tage später bei mir zu Hause. Ich machte mich sofort daran alles um zu packen. Kaum war das gesamte Fotogeraffel verstaut, musste der nun ca. 16-18 kg schwere Rucksack auf den Rücken geschnallt werden. Nach wenigen Handgriffen saß der Rucksack gut angepasst merklich besser auf den Hüften und weniger auf den Schultern, als dies der Pro Trekker bei mir tat. Das Aluminiumtragegestell erfüllt anscheinend seinen Zweck und auch der schmalere und länglichere Schnitt scheint für eine bessere Gewichtsverteilung zu sorgen.

Nach nun bereits einigen Wochen mit dem F-Stop und auch durchaus längeren Touren von ein paar Stunden, kann ich meinen ersten Eindruck bestätigen, der Satori EXP lässt sich wirklich sehr gut tragen, auch wenn er nicht ganz an den Tragekomfort eines Trekking Rucksack von z.B. Deuter heran kommt. Verstauen kann man im F-Stop übrigens auch alles bestens und hat zu dem noch genug Platz für weiteres Equipment, wie einen Tarnumhang, Regenjacke, etc..

Und wenn man nun einfach mal nur eine schöne Tages Wanderung ohne Fotoapparat machen möchte, oder einen großen Rucksack benötig, dann nimmt man einfach die Fototasche aus dem Rucksack und schon hat meinen einen ganz normalen Rucksack.

Positiv zu erwähnen ist übrigens auch noch, wie schön leichtgängig die Reißverschlüsse laufen. Da gibt es kein Geklemme! Gleichzeitig kommt man über das Rückenteil an seine Kamera und Objektive, was den Riesenvorteil hat, dass man den Rucksack nicht wie beim Lowepro mit dem Rückenteil in den Dreck legen muss. Dies war mir ebenfalls öfters ein Dorn im Auge.Fassen wir noch einmal kurz die Pluspunkte zusammen:


1. Individueller nutzbar, durch verschiedene ICUs oder ganz ohne.

2. Zugang zum Equipment vom Rückenteil aus.

3. Mehr Verstaumöglichkeiten von zusätzlichem Zubehör.

4. Reißverschlüsse laufen sehr leicht.

5. Tragesystem für mich persönlich komfortabler.

6. Ich kann das 500er mit angesetzter Kamera verstauen, dies geht beim AW 400 nicht.


Ich hoffe damit vielleicht dem ein oder anderen, der auch auf der Suche nach einem guten Rucksack für sein Fotoequipment ist, damit einen weitere gute Alternative auf gezeigt zu haben. Denn gerade hierzulande gehört F-Stop ja nicht gerade zu den bekannten Herstellern von Fotorucks




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